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Wir wollen Wertschätzung in der Gesellschaft für die Arbeit aller Bäuerinnen und Bauern!

Ein wichtiger und dabei amüsant erzählter Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft!

DER BAUER UND DER BOBO - Wie aus Wut Freundschaft wurde

BOBO: Bougeoiser Bohemien - zu deutsch: Gschaftlhuber aus der Stadt

Bio-Bergbauer Christian Bachler und Chefredakteur Florian Klenk könnten nicht unterschiedlicher sein: Der eine bewirtschaftet den höchstgelegenen Bauernhof der Steiermark, der andere gibt in Wien die österreichische Wochenzeitung "Falter" heraus. Als Klenk ein umstrittenes Schadensersatzurteil gutheißt, das gegen einen Bauern gefällt wurde, platzt Christian Bachler der Kragen. Auf Facebook macht er seinem Ärger Luft und fordert den "Oberbobo" (Bobo = bourgeoise Bohemien) Klenk auf, ein Praktikum auf seinem Hof zu machen. Klenk nimmt die Herausforderung an und der Bauer und der Bobo kommen ins Gespräch: über Klimawandel, Fleischindustrie, Agrarpolitik und Banken – und werden Freunde.

Diese Freundschaft der beiden zeigt, warum es sich lohnt, mit Leuten zu reden, deren Meinung man nicht teilt. Die beiden kämpfen nun gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft. Klenk recherchiert und berichtet über die tier- und menschenverachtende Schweineindustrie und die Agrarpolitik der EU. Und Bachler bemüht sich in Wien um die "Bobos", die Kunden seiner Produkte werden sollen. Und der Einzelkämpfer sucht und findet Partner unter den Bauern, die wie er kaum wirtschaftliche Grundlagen finden, wenn sie naturnah produzieren.

Der Film zeigt exemplarisch die Schwierigkeiten aber auch die Chancen moderner, nachhaltiger Landwirtschaft von kleinbäuerlichen Betrieben. Während Klimawandel, Fleischindustrie und EU-Vorschriften dem Bio-Bauern zusetzen, öffnen sich jedoch durch die Digitalisierung neue Vermarktungschancen!

DER BAUER UND DER BOBO - Wie aus Wut Freundschaft wurde - ab 29. September im Programm!



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